Sehenswürdigkeiten in und um Eupen
Das Stadtmuseum
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Das Museum in der Gospertstraße bietet eine eindrucksvolle Darstellung der Vergangenheit der Eupener Region, die im Laufe der Jahrhunderte oftmals ihre politische Zugehörigkeit ändern musste und dadurch ihren unverwechselbaren Stempel aufgedrückt erhielt. Ein Einblick in die Eupener Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts eröffnet die Ausstellung. Eine weitere Abteilung gibt einen Überblick über die Entwicklung des Raerener Steinzeugs. Eine Zeittafel zeigt die wechselvolle Geschichte der Region in vielen Einzeldarstellungen. Einmalig dürfte wohl auch die vollständig erhaltene Goldschmiedewerkstatt sein, in drei Generationen Eupener Goldschmiedemeister herrliche Sakralgeräte geschaffen haben.
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Die Chocolaterie Jacques
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Im Schokoladenmuseum wird die Geschichte der weltbekannten belgischen Schokolade erzählt: Dokumentation zum Kakaoanbau, Videovorführungen, Sammlungen historischer Gegenstände wie alte Formen, Verpackungen, Maschinen, Farbbilder oder Werbungen. Das Werk, das man ebenfalls besichtigen kann, bietet dem Besucher die Möglichkeit, die Schokoladenherstellung „live“ zu erleben.
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Die St.-Nikolaus-Kirche
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Die St.-Nikolaus-Kirche auf dem historischen Marktplatz wurde 1722 nach Plänen des Aachener Baumeisters Laurenz Mefferdatis errichtet. Der aus dem Jahre 1744 stammende Hochaltar ist ein Entwurf von Johann Josef Couven.
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Die Eupener Talsperre
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Die Eupener Talsperre, auch Wesertalsperre genannt, liegt nur wenige km östlich von Eupen, an den Ausläufern des Hertogenwaldes. Zum Verweilen und Ausruhen lädt ein Restaurant mit Kinderspielplatz und Aussichtsturm ein. Rund um die Talsperre gibt es viele gut ausgebaute Rad- und Wanderwege.
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Das Hohe Venn
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| In jeder Jahreszeit einen Besuch wert: Die Naturlandschaft „Hohes Venn“
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Das Hohe "Venn" gilt als das größte Hochmoor Europas und ist das älteste Naturschutzgebiet Belgiens. Das "Hohe Venn" dehnt sich über mehr als 4000 Hektar Fläche aus und liegt innerhalb des grenzüberschreitenden Naturparks "Hohes Venn-Eifel", der aus rund 40.000 Hektar Laub- und Nadelwald besteht. Das "Hohe Venn" ist ein Hochmoor, das seit der Eiszeit aufgrund der hohen Niederschläge und einer besonderen geologischen Formation entstanden ist.
Es besitzt meterdicke Schichten aus Torf. Wie ein Schwamm saugen diese den Regen auf. Was der Torf nicht speichern kann, fließt gefiltert in die Bäche, Seen und Talsperren.
Die sensible Tier- und Pflanzenwelt des Hohen Venns erfordert eine aufwändige Pflege. Seit 1992 sind die wertvollsten Flächen streng geschützt. Sie dürfen nur noch in Begleitung von staatlich geprüften Führern betreten werden. Seit 1994 versucht man, absterbende Bereiche im Hochmoor zu reaktivieren.